Das muss mal wieder sein: Ein Hass-Eintrag. Aber es ist wirklich so, dass ich jedes mal nach der Mittagspause hier schlechte Laune habe. Und das liegt nicht nur daran, dass mit Jona unterwegs zu sein einfach nervig ist.
Die Gegend hier ist einfach schlecht, und im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich damals, als einige Leute ihre Nasen über den Bergmannkiez rümpften, von wegen wie juppiemäßig der wäre, ein Bisschen dafür geschämt habe, ihn gut zu finden.
Aber im Ernst: Von wegen ach so alternative Lebenskultur in 36. Hier laufen nur aus Friedrichshain rüberdiffundierte, koksnasige Medien-Opfer rum, weswegen die Ernährungspreise auch so hoch liegen. Im Neureichen-Bergmannkiez kann man sich ohne Probleme für 2,50 Euro satt essen, und das auch noch lecker und hochwertig (Knofi-Suppe, Falafel, Schawarma etc., Show Me), wohingegen ich mich freue, wenn ich hier in der Mittagspause für 4,00 Euro wegkomme und satt bin.
Aber am schlimmsten: Nein, nicht die Astra- und Becks-Scherben überall, nicht die vollgeklebten Wände mit Ankündigungen schlechter Konzerte von schlechten Bands in schlechten Venues (ich sage nur: Lido), nicht die super-alternativ-stylischen Cafés, wo der Kaffe einfach nur kotze schmeckt, nein!
Die Radfahrer!
Die Gegend im die Wrangelstraße ist ein großer, verkehrsberuhigter Bereich mit teilweise vorbildlich ausgebauten Radwegen, und die Typen fahren trotzdem alle auf dem Bürgersteig! Die Straße ist leer, der Radweg breit, und trotzdem fährt hier jeder Hirni zwischen den Stühlen der Cafés, der Schlange beim Eismann, den Kinderwagen, den freilaufenden Kleinkindern und den unangeleinten Hunden (nein, nicht Jona) - ach ja: und den Scherben - durch. Das dafür aber auch extra schnell, am besten noch klingelnd oder fluchend oder gleich die Passanten umfahrend.
Sind die alle auf Drogen, lobotomiert oder einfach nur asozial, was ja wiederum zum alternativen Lebensgefühl passen würde?
Also: sorry, Florian Fleischmann.
Die Gegend hier ist einfach schlecht, und im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich mich damals, als einige Leute ihre Nasen über den Bergmannkiez rümpften, von wegen wie juppiemäßig der wäre, ein Bisschen dafür geschämt habe, ihn gut zu finden.
Aber im Ernst: Von wegen ach so alternative Lebenskultur in 36. Hier laufen nur aus Friedrichshain rüberdiffundierte, koksnasige Medien-Opfer rum, weswegen die Ernährungspreise auch so hoch liegen. Im Neureichen-Bergmannkiez kann man sich ohne Probleme für 2,50 Euro satt essen, und das auch noch lecker und hochwertig (Knofi-Suppe, Falafel, Schawarma etc., Show Me), wohingegen ich mich freue, wenn ich hier in der Mittagspause für 4,00 Euro wegkomme und satt bin.
Aber am schlimmsten: Nein, nicht die Astra- und Becks-Scherben überall, nicht die vollgeklebten Wände mit Ankündigungen schlechter Konzerte von schlechten Bands in schlechten Venues (ich sage nur: Lido), nicht die super-alternativ-stylischen Cafés, wo der Kaffe einfach nur kotze schmeckt, nein!
Die Radfahrer!
Die Gegend im die Wrangelstraße ist ein großer, verkehrsberuhigter Bereich mit teilweise vorbildlich ausgebauten Radwegen, und die Typen fahren trotzdem alle auf dem Bürgersteig! Die Straße ist leer, der Radweg breit, und trotzdem fährt hier jeder Hirni zwischen den Stühlen der Cafés, der Schlange beim Eismann, den Kinderwagen, den freilaufenden Kleinkindern und den unangeleinten Hunden (nein, nicht Jona) - ach ja: und den Scherben - durch. Das dafür aber auch extra schnell, am besten noch klingelnd oder fluchend oder gleich die Passanten umfahrend.
Sind die alle auf Drogen, lobotomiert oder einfach nur asozial, was ja wiederum zum alternativen Lebensgefühl passen würde?
Also: sorry, Florian Fleischmann.

1 Kommentar:
wo du recht hast, hast du recht. Echte Kenner wohnen deshalb auf der guten Seite der Sklaitzer: Am malerischen, freundlichen, radfahrerfriedlichen Lausitzer Platz. Vorzugsweise auf dem Dachboden. Oder, ich gebe zu, in der unbestritten schönsten Straße Berlins: Der Fichtestraße! (NEIN, ERIK!)
Gordon
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