Ich mag kein Sport. Von allen Sportarten mag ich am wenigsten Mannschaftssportarten. Von jenen mag ich noch weniger Ballsportarten. Und unter den Ballsportarten mag ich am allerwenigsten Volleyball. Addiert man noch meine generelle Abneigung gegen Sonne und draußen, kommt man auf eine Verabscheuung von Beach-Volleyball, die sich gewaschen hat.
Würde man mich vor die Wahl zwischen einer Runde Beach-Volleyball spielen und ein Glas warme Pisse trinkend lebendig begraben werden stellen, würde ich sagen: "Hoch die Tassen und stecht tiefer die Spaten!"
Dank meiner altersbedingten Milde empfinde ich allerdings nur Indifferenz gegenüber den Horden zu unrecht knapp bekleideter Jungmenschen, deren sandtretender Beschäftigung ich täglich mehrmals auf dem Gleisdreieck angesichtig werde (Beach61).
Was mich aber jedes Mal wundert, wenn ich da vorbei gehe, ist, warum die immer Punkte zählen!
Wenn ich mich schon mit einem Ball und einem Netz und ein Paar Freunden den Gefahren des Sonnenstichs oder des Hitzschlags [1] aussetze, denn soll das doch Spaß machen. Und Spaß hieße für mich in diesem Zusammenhang, den Ball möglichst lange in der Luft zu halten, und nicht möglichst immer wie bescheuert zu schmettern (ganz groß, wenn der Ball dabei ins Netz geht und wie eine traurige Träne heruntertropft - passiert in 86,5% der Fälle), Bälle "weg!" rufend ins Aus gehen zu lassen und jeden verlorenen Ball des Gegners mit High-Five und coolem Spruch abzufeiern.
Scheinbar ist das wohl doch kein Spaß, sondern Ernst. Es muss Gewinner und Verlierer geben, sonst macht's ja keinen Sinn.
Ist das jetzt eine Ausgeburt unserer modernen Leistungsgesellschaft, die immer ein Besser und Schlechter zur Orientierung braucht, oder einfach medial beeinflusst, weil die alle zu viel DSF gucken? Oder bin ich hier der Gestörte? (Ok, die Fragestellung verleitet zu vorschnellen Urteilen...)
Zur aktuellen Hup- und Flaggezeigen-WM in Berlin noch folgender Beitrag:
Wenn blondierte Proletarier-Mädchen (ca. 14) im Nutten-Look, Nutten-Diesel-Duft verströmend und mit Diesel (oder so) abgefüllt, die Möckernstraße lang "So seh'n Gewinner aus, Schalalalala! " gröhlen, kann ich nur konstatieren: "Das genaue Gegenteil ist der Fall, Schalalalala."
Folgender Geselle hat nichts gegen Bewegung in der Sonne:

[1] Im übrigen ist der Unterschied zwischen Sonnenstich und Hitzschlag jener: Beim Sonnenstich schwillt das Gehirn wegen Überhitzung an, Symptome sind Schwindel und Kotzen etc., beim Hitzschlag kollabiert der Kreislauf wegen zu dicken Bluts aufgrund von Flüssigkeitsmangel, Symptome sind Schwindel und Umkippen etc.
Würde man mich vor die Wahl zwischen einer Runde Beach-Volleyball spielen und ein Glas warme Pisse trinkend lebendig begraben werden stellen, würde ich sagen: "Hoch die Tassen und stecht tiefer die Spaten!"
Dank meiner altersbedingten Milde empfinde ich allerdings nur Indifferenz gegenüber den Horden zu unrecht knapp bekleideter Jungmenschen, deren sandtretender Beschäftigung ich täglich mehrmals auf dem Gleisdreieck angesichtig werde (Beach61).
Was mich aber jedes Mal wundert, wenn ich da vorbei gehe, ist, warum die immer Punkte zählen!
Wenn ich mich schon mit einem Ball und einem Netz und ein Paar Freunden den Gefahren des Sonnenstichs oder des Hitzschlags [1] aussetze, denn soll das doch Spaß machen. Und Spaß hieße für mich in diesem Zusammenhang, den Ball möglichst lange in der Luft zu halten, und nicht möglichst immer wie bescheuert zu schmettern (ganz groß, wenn der Ball dabei ins Netz geht und wie eine traurige Träne heruntertropft - passiert in 86,5% der Fälle), Bälle "weg!" rufend ins Aus gehen zu lassen und jeden verlorenen Ball des Gegners mit High-Five und coolem Spruch abzufeiern.
Scheinbar ist das wohl doch kein Spaß, sondern Ernst. Es muss Gewinner und Verlierer geben, sonst macht's ja keinen Sinn.
Ist das jetzt eine Ausgeburt unserer modernen Leistungsgesellschaft, die immer ein Besser und Schlechter zur Orientierung braucht, oder einfach medial beeinflusst, weil die alle zu viel DSF gucken? Oder bin ich hier der Gestörte? (Ok, die Fragestellung verleitet zu vorschnellen Urteilen...)
Zur aktuellen Hup- und Flaggezeigen-WM in Berlin noch folgender Beitrag:
Wenn blondierte Proletarier-Mädchen (ca. 14) im Nutten-Look, Nutten-Diesel-Duft verströmend und mit Diesel (oder so) abgefüllt, die Möckernstraße lang "So seh'n Gewinner aus, Schalalalala! " gröhlen, kann ich nur konstatieren: "Das genaue Gegenteil ist der Fall, Schalalalala."
Folgender Geselle hat nichts gegen Bewegung in der Sonne:

[1] Im übrigen ist der Unterschied zwischen Sonnenstich und Hitzschlag jener: Beim Sonnenstich schwillt das Gehirn wegen Überhitzung an, Symptome sind Schwindel und Kotzen etc., beim Hitzschlag kollabiert der Kreislauf wegen zu dicken Bluts aufgrund von Flüssigkeitsmangel, Symptome sind Schwindel und Umkippen etc.

2 Kommentare:
Interessantes Foto.
Hat der Dog eine Horde Beach-voll-ey-ball-spieler* aufgegessen und trägt nun das Netz weg, um es zu vergraben?
Ich vermute: nein!
Ich hoffe: doch!
Grrrrrrrdon
*(man beachte die Mantaschreibe)
Nu motz mal nicht so. Vermutlich sitzt gerade irgendwo so ein Volleyballstrahlemann auf seiner Dachterrasse (Beatle Cabrio steht unten auf der Straße(offen)) mit einer knapp bekleideten Volleyballschnitte und schreibt einen Blogeintrag über computerspielende Maschinenbauernerds.
s.
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