27 September 2009

Hollywood Sei Dank

Seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, diesen Blog mit mehr Inhalt zu füllen, indem ich Bücher, Musik und Filme, die mir etwas bedeuten, bespreche. Jedoch: ich scheitere immer wieder an meiner eigenen Sprachlosigkeit. Bin wohl kein geeigneter Feuilletonist.
In dem speziellen Fall von The Road, einem meiner absoluten Lieblingsbücher, springt mir da promt Hollywood zur Seite und überbrückt meine fehlenden Worte.
Dieser Trailer stellt alles dar, worum es in diesem Buch nicht geht.

Vielleicht zur Erläuterung:
  • Es gibt keine weibliche Rolle in dem Film. Charlize Theron, anyone? Es gibt lediglich zwei, drei absatzkurze Rückblenden bzw. Traumsequenzen, in denen Gespräche des Mannes mit seiner toten Frau rekapituliert werden.
  • Eine dieser Rückblenden erzählt die Nacht, in der alles passiert (Bomben? Meteorit? Wetter? - Darum geht es in dem Buch nicht). Der Mann steht auf, schaut aus dem Fenster und läßt wortlos eine Badewanne ein. Die Frau fragt: "Why are you taking a bath?" Er: " I ain't."
    Man vergleiche mit dem Trailer: Sie: "What's happening?!" Er: "I don't know!!"
Ich habe geweint, als ich den Trailer sah. Wirklich.
Also bitte: Lest das Buch.
Guckt Euch den Film nicht an.

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