Wie manche vielleicht schon gemerkt haben, habe ich mich nach langem Ringen tatsächlich bei Facebook angemeldet.
Wie manche, die meine negative Grundeinstellung kennen, sich vielleicht schon gedacht haben, bin ich herbe enttäuscht.
Was soll der Hype?
Das Ding ist unpersönlich, unübersichtlich, verzwickt, hässlich und tatsächlich nur ein Tool zum Exhibitionieren und/oder Stalken.
Einziger Mehrwert bisher: Ich weiss jetzt, dass E. ein Foto von einer mir völlig Unbekannten gut findet, und dass F. neue Schuhe hat. Und, dass es scheinbar schick ist, einen Atomkraftneindankesticker auf sein Profilfoto zu machen.
Gut, ich habe ein Paar Freunde geaddet. Aber ob das wirklich Freunde sind, die einen nur kontaktieren, wenn man bei Facebook ist? Das muss ich wohl mal meinen Psychiater fragen.
Am meisten daran stört mich die Unverbindlichkeit. Was vermutlich genau das ist, was alle anderen daran mögen. Ich poste irgendwo irgendwas, und wer will kann dann reagieren, muss aber nicht, und das alles bleibt vage und eben: unverbindlich.
Ältere können sich noch daran erinnern, wie man sich zu Schulzeiten verabredet hat: meist per Festnetztelefon. Da hat man dann einen Zeitpunkt verabredet und war dann mehr oder weniger pünklich am betreffenden Ort. - Verbindlich
Wenn ich heute jemanden auf dem Telefon zuhause anrufe, fühle ich mich meist wie ein ungebetener Eindringling, der im besten Fall beim Essen und im schlimmsten beim Petting stört. Hätte ich mal lieber ne sms geschickt.
Unterm Strich habe ich jetzt also ein neues Medium, neben Briefkasten, Festnetztelefon, Mobiltelefon und Email (drei Accounts), das ich demnächst aufhören werde zu checken, weil eh nix Vernünftiges reinkommt.
Ich verbleibe auf dem Weg zum Technologiefeind
J.
Wie manche, die meine negative Grundeinstellung kennen, sich vielleicht schon gedacht haben, bin ich herbe enttäuscht.
Was soll der Hype?
Das Ding ist unpersönlich, unübersichtlich, verzwickt, hässlich und tatsächlich nur ein Tool zum Exhibitionieren und/oder Stalken.
Einziger Mehrwert bisher: Ich weiss jetzt, dass E. ein Foto von einer mir völlig Unbekannten gut findet, und dass F. neue Schuhe hat. Und, dass es scheinbar schick ist, einen Atomkraftneindankesticker auf sein Profilfoto zu machen.
Gut, ich habe ein Paar Freunde geaddet. Aber ob das wirklich Freunde sind, die einen nur kontaktieren, wenn man bei Facebook ist? Das muss ich wohl mal meinen Psychiater fragen.
Am meisten daran stört mich die Unverbindlichkeit. Was vermutlich genau das ist, was alle anderen daran mögen. Ich poste irgendwo irgendwas, und wer will kann dann reagieren, muss aber nicht, und das alles bleibt vage und eben: unverbindlich.
Ältere können sich noch daran erinnern, wie man sich zu Schulzeiten verabredet hat: meist per Festnetztelefon. Da hat man dann einen Zeitpunkt verabredet und war dann mehr oder weniger pünklich am betreffenden Ort. - Verbindlich
Wenn ich heute jemanden auf dem Telefon zuhause anrufe, fühle ich mich meist wie ein ungebetener Eindringling, der im besten Fall beim Essen und im schlimmsten beim Petting stört. Hätte ich mal lieber ne sms geschickt.
Unterm Strich habe ich jetzt also ein neues Medium, neben Briefkasten, Festnetztelefon, Mobiltelefon und Email (drei Accounts), das ich demnächst aufhören werde zu checken, weil eh nix Vernünftiges reinkommt.
Ich verbleibe auf dem Weg zum Technologiefeind
J.

4 Kommentare:
AL-SO. 1.: Ich finde Festnetztelefonieren eine grandiose Erfindung der Menschheit. Da ich mich zur Zeit dort aufhalte, wo auch Susanne S. weilt, könntest Du also 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn Du unter der Nummer VierAchtAchtZweiAchtSechsZweiAcht anrufst. Petting und Essen ist ausgeschlossen, wir machen sowas nicht. 2.: Wage schreibt man entweder "Waage" oder "Vage". You choose. Und 3.: Diss ich Dich jetzt erstmal ordentlich auf Facebook. Damit was Verbindliches bei rumkommt.
Schuldigung, Nummer falsch. VierAchtAchtZweiAchtSechsAchtZwei.
Vage... das kommt doch wieder von diesen Franzosen...
und danke für den diss
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