Oh! Eine Speisekammer zu haben! Und dazu noch eine gefüllte! Alas! Ich habe keine, und die wenigen Schränke und Schubfächer in meiner Küche sind leer. Warum? Ich lebe von der Hand in den Mund. Unter der Woche esse ich meist aushäusig, und die Vorräte, die ich anlege, bestehen aus Spaghetti, Pesto und Zutaten für Tomatensoße.
Das Schicksal wollte es, dass ich eben jene wenigen Zutaten vor dem Wochenende bereits vertilgt hatte, was mir keine Sorgen machte, da ich schwer vorhatte, sowohl Samstag als auch Sonntag mindestens ins Primo Maggio zu gehen, wenn nicht sogar zum Mitterhofer oder ins Figl.
Aber SPF machte mir einen Strich durch die Rechnung. Wer das ist? Shar-Pei-Fever, Familiar Shar-Pei-Fever. Jona hatte Samstag Vormittag nach langer Pause wieder ein Schub. Einen richtig schlimmen, der auch heute noch nicht abgeklungen ist. Der Tierarzt, bei dem ich heute morgen war, kann da auch nicht helfen.
Jona kann also nicht laufen, dafür aber um so mehr pinkeln, und ich stecke in meiner Wohnung fest, wo das einzige verfügbare Nahrungsmittel Toast ist. Butter-Dinkel-Toast von Beumer. Sehr lecker das, aber wenn man sich einen ganzen Tag davon zu ernähren hat, kriegt man die Krise.
Ich überlege noch, wie ich heute zu einem Schnitzel kommen könnte...

1 Kommentar:
junge, junge. hilfe naht in form von m. und das ist auch gut so, denn ich liefere keine schnitzel. höchstens tofutige.
aber vielleicht ließe sich da was einrichten?
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